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Pauschalreisen Griechenland Reiseberichte Reiseinfos Wenn man von Griechenland spricht, denkt man an die sonnendurchflutete weiß-blaue Inselwelt der Ägäis, den mediterranen Charme und den einzigartigen landschaftlichen Reiz, an die »Wiege des Abendlandes«, das Land der Sagen und Mythen, Götter und Tempel, der Kunst und Wissenschaft und an den Ursprung der völkerversöhnenden »olympischen Idee«. Die Gunst seiner Lage im östlichen Mittelmeer, dem Zentrum der Antiken Welt, machte Griechenland zur Brücke zwischen Europa, Asien und Afrika, zum Mittler der Kulturströme zwischen Orient und Okzident. Der Geist und die Kultur des antiken Griechenland haben das Weltbild des Abendlandes nachhaltig geprägt. Doch das klassische Hellas ist für die heutigen Griechen Erbe und Hypothek zugleich. Wie schrieb doch die bis 1989 amtierende Kultur ministe r in und ehemalige Schauspielerin Melina Mercouri in ihrer Autobiographie? »Als Grieche oder Griechin geboren zu sein ist ein erhabener Fluch. Für erstaunlich viele Leute heißt dies offenbar, daß man persönlich die Akropolis gebaut, Delphi gegründet, das Theater erschaffen und den Begriff der Demokratie erfunden hat. In Wirklichkeit aber bedeutet es, daß man arm ist, eine Menge Landsleute hat, die weder schreiben noch lesen können, und daß einem das bißchen Demokratie und Unabhängigkeit, die man in seltenen Augenblicken genießen durfte, alsbald von fremden Schutzmächten und ihren griechischen Handlangern wieder weggeschnappt wurde.« Griechenland, einst Weltreich, ist heute Objekt weltwirtschaftlicher und weltpolitischer Abhängigkeiten und zugleich Heimat geschäftstüchtiger, im Tourismus und Auslandsgeschäft zu Wohlstand und Ansehen aufgestiegener Griechen. Es ist die vielbesuchte Stätte anspruchsvoller und kulturbeflissener Touristen, die auf der Suche nach antiken Säulen häufig nur wenig Interesse für die Lebensbedingungen und Probleme der heutigen, überaus gastfreundlichen Griechen entwickeln. Widersprüchlich ist auch die Mentalität und politische Kultur im modernen Griechenland. Seine Bewohner neigen zu einem starken Individualismus, zeigen aber Geschlossenheit nach außen. Trotz ihrer starken Freiheitsliebe hatten sie aber nur wenig Glück mit der Errichtung stabiler Demokratien. Ihre Bewunderung gegenüber charismatischen Politikern kann ebenso extrem sein wie ihre Verdammung und grenzenlose Verachtung derselben. Ihre Begeisterungsfähigkeit und Improvisationskunst ist ebenso charakteristisch wie das nur gering ausgeprägte Or-ganisations- und Verwaltungsgeschick. Und schließlich ist da noch das Selbstbewußtsein, als wäre jeder heutige loannis ein Perikles, doch gleichzeitig besteht die Angst, dem historischen Ideal nicht gerecht werden zu können. Kurzum: es ist ein Land und ein Volk mit unverwechselbarem Kolorit, liebenswürdig allemal. | ||||
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Pauschalreisen Griechenland Sehenswürdigkeiten Stimmen als Gewinner hervor und bildete die erste sozialistische Regierung in der Geschichte Griechenlands. Doch nach achtjähriger Regierungszeit der PASOK waren die Ideale der Parteianhänger in Skandalen und Korruptionsfällen untergegangen. 1981 wurde »Allaghi«, die Politik des großen Wandels, versprochen. Acht Jahre später redete man nur noch von der »Katharsis«, der Reinigung des mächtigen Staatsapparats. Die Idee des Sozialismus war gründlich diskreditiert worden. Gerade an der Person des Andreas Papandreou lassen sich elementare Grundzüge des politischen Systems und der politischen Kultur in Griechenland aufzeigen. Mit der PASOK, die aus der Widerstandsbewegung »Panhellenische Befreiungsbewegung« gegen die Militärdiktatur hervorgegangen war, hatte er eine für griechische Verhältnisse moderne und gut organisierte Partei geschaffen. Gleichzeitig aber hat Papandreou seine Partei wie ein Autokrat geführt, hat Opponenten massenweise aus ihren Reihen entfernt und den Personalismus in der griechischen Politik verfestigt. Einerseits hat er sich zu Oppositionszeiten durch niemanden in nationalistischen Attacken gegen die Türkei überbieten lassen, andererseits hat er Anfang 1988 den Weg nach Davos zum Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Özal gefunden und einen Dialog eingeleitet, der jedoch bislang freilich noch keine greifbaren Erfolge vorweisen kann. In den Wahlen vom Juni 1989 erhielt Papandreou die erwartete Quittung. Die »Neue Demokratie« wurde unter Konstantin Mitsota-kis (1918) stärkste Partei, konnte aber nur mit Unterstützung der Vereinigten Linken die Regierung übernehmen. Die ersten Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren gekennzeichnet von den Konfrontationen zwischen Kommunisten und An-tikommunisten. Sie führten zwischen 1946 und 1949 zum blutigen Bürgerkrieg. Mit ausländischer Unterstützung konnte sich die konservative Seite durchsetzen und verkündete 1952 erneut die konstitutionelle Monarchie. Der Anti-kommunismus wurde zur Staatsdoktrin erklärt, geschützt durch das Militär. Rechtswidrige Verwaltungspraktiken boten der Exekutive Möglichkeit zur Unterdrückung oppositioneller Kräfte. Als diese jedoch Mitte der 6oer Jahre zunehmend an Einfluß gewannen, griff das Militär ein und übernahm 1967 die Macht. Während der siebenjährigen Obristendiktatur unter Georgios Papadopoulos wurden die Verfassung außer Kraft gesetzt und die bürgerlichen Rechte massiv beschnitten. Der Zypernkonflikt zwang das Militär 1974 zum Rücktritt. Konstantin Karamanlis (1907), Führer der rechtsgerichteten »Neuen Demokratie«, stellte eine bürgerliche Regierung der Nationalen Einheit zusammen. In einer Volksabstimmung entschied sich die Mehrheit der griechischen Bevölkerung gegen die Wiederherstellung der Monarchie und für die Republik als parlamentarische Demokratie. Die neue Verfassung von 1975 räumte dem vom Parlament in Zweidrittelmehrheit auf fünf Jahre gewählten Staatspräsidenten eine starke Stellung ein. Das politische Leben begann sich zu normalisieren, die Kommunistische Partei wurde legalisiert und die Linke nach ihrer Ausgrenzung von 1949 reintegriert. In den Wahlen von 1981 ging die »Panhellenische Sozialistische Bewegung« (PASOK) unter Andreas Papandreou ('"1919) mit rund 48% der In seiner traditionellen Uniform (oben) wacht ein Evzone (Soldat) am Grab des unbekannten Soldaten. Die mit einer Quaste geschmückte Mütze und die Schnabelschuhe des Soldaten rühren von der traditionellen albanischen Tracht her. Griechenland Daten und Fakten Sprache: Neugriechisch Religion: Griech.-Orthodoxe Christen 97 %, Moslems ca. 1 % DIE WIRTSCHAFT Währung: Drachme Griechenland Offizieller Name: Republik Griechenland Hauptstadt: Athen Fläche: 131 990 km2 Geographische Gliederung: Im Kalkketten des Pindos-Systems, über Kreta Fortsetzung bis Kleinasien; im O kristalline Bergländer, Fortsetzung der Gebirge in der ägäischen Inselflur Klima: Mittelmeerklima Hauptflüsse: Vardar (Axios), Aliak-mon, Pinios, Arakhthos Höchster Punkt: Olymp 2917 m Tiefster Punkt: Meeresspiegel Griechenland DIE REGIERUNG Regierungsform: Parlamentarische Republik Staatsoberhaupt: Staatspräsident Regierungschef: Ministerpräsident Administrative Gliederung: 10 Regionen; Mönchsrepublik Athos mit autonomem Status Legislative: Nationalversammlung mit 300 Abgeordneten Gerichtswesen: 3 Oberste Gerichte, i Oberstes Sondergericht, 11 Appellationsgerichte, 58 Kreisgerichte, 48 Magistratsgerichtshöfe, 360 Friedensrichter Pauschalreisen Griechenland Klima |
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