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ATHEN OLYMPIA 2004 Reiseberichte Reiseinfos Pauschalreisen In der Stadt Athen ist die Verflechtung von Gegenwart und Vergangenheit einmalig. Hektischer Verkehr bahnt sich mit Hilfe der Hupe seinen Weg durch die engen Straßen. Moderne Fabrikgebäude und Wohnblocks beherrschen große Teile des Stadtbildes. Die Geschichte vieler Viertel reicht nicht weiter als bis in die 83 er der Jahre zurück, als nach dem Unabhängigkeitskrieg Athens Wahl zur Hauptstadt des neuen griechischen Königreichs zu "weitreichenden Um- und Neubaumaßnahmen führte. Diese moderne Stadt ist jedoch stolz auf ihre Agora (Marktplatz), wo Sokrates (469/470 bis 399 v. Chr.) vor ca. 2400 Jahren Philosophie lehrte, und das Freilufttheater, wo sowohl tragische als auch komische Schauspiele im frühen 5.Jahrhundert v.Chr. ersonnen wurden. Und wo man auch hinkommt, wird man den Parthenon erblicken können, den größten Stolz des antiken Athen, der sich über dem geschäftigen Treiben und dem Verkehr erhebt. Athens Geschichte läßt sich etwa 5000 Jahre zurückverfolgen, als die alten Griechen auf dem großen ebenen Berg, der als Akropolis bekannt wurde, die »Hohe Stadt« gründeten. Über die Jahrhunderte hinweg breitete sich diese Stadt am Fuße des Berges aus und wählte ihren Namen Athen als Ableitung von der Schutzgöttin Athene. Während des 5. Jahrhunderts v. Chr. wurde die Stadt das kulturelle Zentrum Griechenlands und zog viele Philosophen, Dramatiker, Poeten, Historiker, Staatsmänner und Architekten an, deren Werke die restliche Welt bis heute beeinflußt haben. Athen - Der Berg der Götter Man denkt gezwungenermaßen an das Goldene Zeitalter Athens, wenn man die Akropolis besucht, wo die Ruinen der imposanten Tempel und öffentlichen Gebäude den Unbilden der Zeit standgehalten haben. In der frühen Geschichte Athens wurde der Berg als Siedlungsfläche aufgegeben und ausschließlich dem Ruhme der Götter gewidmet. 480 v. Chr. plünderte eine riesige persische Armee die Stadt und zerstörte die Tempel der Akropolis. Aber unter der Herrschaft von Perikles (um 490 - um 429 v. Chr.) begannen die Athener mit dem Wiederaufbau. Aus dieser Zeit stammen die großartigen Bauwerke, die das Bild der Akropolis heute beherrschen, einschließlich der monumentalen Tor- und Festungswerke der Propyläen, des restaurierten Tempels der Athena Nike und des riesigen Theaters des Dionysos, der Geburtsstätte des europäischen Schauspiels. Der Standort des marmornen Tempels der Athene, der Parthenon mit seinen eindrucksvollen, wuchtigen Säulen und dem berühmten Fries, ist wohl der erhabenste. Wie auch andere Gebäude auf der Akropolis wurde der Parthenon während der Besetzung durch die osmanischen Türken stark beschädigt. 1801 kaufte der britische Staatsmann Lord T. Elgin (1766-1841) einige der schönsten bildhauerischen Verzierungen und schaffte sie nach London. Trotz der griechischen Forderung nach Rückgabe werden die »Elgin Marbles« auch weiterhin im Britischen Museum ausgestellt. Ursprünglich waren die Bauwerke der Akropolis farbenprächtig bemalt und vergoldet. Diese Dekoration verblich schon vor Jahrhunderten, aber der goldene Altersüberzug verlieh dem Stein noch bis in die vergleichbar jüngere Zeit einen warmen Ton. Die Farblo-sigkeit des Marmors in der heutigen Zeit ist dagegen ein modernes und tragisches Phänomen - in den letzten 25 Jahren hat die chemische Verwitterung durch Luftverschmutzung mehr Schäden verursacht als 20 Jahrhunderte zuvor es vermochten. In einem Versuch, die Ruinen zu retten, hat man den Zugang zu den Bauwerken verboten und viele Statuen zu ihrem Schutz im Akropolis-Museum aufgestellt, um sie dann durch Repliken zu ersetzen. Das Leben auf den Marktplätzen von Athen Die Akropolis mag das auffälligste Bild des antiken Athens sein, aber überall in der Stadt findet man Spuren der Vergangenheit. Geht man auf der Suche nach Gelegenheitskäufen über den berühmten »Flohmarkt« des Mona-stiraki, so findet man Schmiede, die ihr Handwerk noch genauso wie vor 2600 Jahren in der Straße ihres Schutzgottes Hephaistos ausüben. Gleich um die Ecke befindet sich die Agora, der antike Marktplatz, der einst das Zentrum des athenischen Lebens war und nicht nur dem Handel vorbehalten, sondern auch Ort athletischer Vorführungen, schauspielerischer Wettbewerbe und philosophischer Diskussionen war. Sokrates wandelte hier mit seinen Schülern umher; und ungefähr 450 Jahre später predigte der Apostel Paulus (um 10 bis um 64) hier den Athenern das Christentum. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Pauschalreisen Athen Sehenswürdigkeiten Archäologen haben die Verkaufsstätten und Tempel der Agora freigelegt und Reste öffentlicher Ge bäude, wie die »Stoas« (überdachte Arkaden) gefunden. Die Stoa des Attalos, erbaut zwischen 159 und 138 v.Chr., wurde in den joer Jahren restauriert und ist jetzt ein Museum, das Funde aus dieser antiken Stätte beherbergt. Auch im modernen Athen gibt es große Plätze, die voller Leben sind, besonders der Syntagma-Platz (»Verfassung«), das administrative Zentrum der Stadt. Hier halten die Evzonen der Präsidentengarde Wache über das Parlamentsgebäude. Die Evzonen tragen eine farbenprächtige Uniform mit der Fustanella, einem kurzen Kilt, der noch von den Gewändern der römischen Legionäre herrühren soll. In den athenischen »Kafenias« wird auch weiterhin die Kunst der Konversation aufrechterhalten, die schon im Goldenen Zeitalter so populär war, doch ziehen viele Menschen die Tavernen vor (Cafe-Restaurants), wo man den »Rebeti-kas« (Volksliedern) zuhören oder zum Klang der Bouzouki tanzen kann. Die stark geneigten Straßen des Plakaviertels bieten Raum für reizende Tavernen, die sich auf griechische Leckerbissen spezialisiert haben. Im Ödeion von Herodes Atticus, das etwa 170 n. Chr. erbaute, 268 n. Chr. durch die He-ruler zerstörte und im 20. Jahrhundert wieder errichtete Theater, finden seit 1955 die Athener Festspiele der Musik und des Schauspiels statt. In diesem großen Theater, das bis zu 5000 Menschen faßt, werden dann sowohl klassische griechische Tragödien als auch moderne Werke aufgeführt. Pauschalreisen Athen Klima
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