Impfungen und Medizin

Gesetzlich vorgeschriebene Impfungen gibt es für einen Aufenthalt in New York nicht. Es ist jedoch ratsam, die Impfungen nach dem Impfkalender des Robert Koch Instituts zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Für einen längeren Aufenthalt in New York bzw. für die Anmeldung an Universitäten sowie in Schulen und Kindergarten muss der vollständig ausgefüllte Impfkalender vorgelegt werden. Zudem ist hierzu auch eine Meningokokken-Impfung erforderlich.

In verschiedenen Gebieten wie beispielsweise auch an der Ostküste der USA kam es in den letzten Jahren zu einem Auftreten des West-Nil-Fiebers. Die Krankheit wird durch mit dem Virus infizierte Mücken übertragen. Zwar ist das Ansteckungsrisiko in New York relativ gering, dennoch wird bei einem Aufenthalt im Freien ein Mückenschutz empfohlen.

Die medizinische Versorgung in New York entspricht den von Europa gewohnten Standards. Dies betrifft sowohl die Hygiene wie auch die Versorgung mit Medizin. Zu beachten ist jedoch, dass Behandlungen in der Regel sehr teuer und nur gegen Vorkasse möglich sind. Deshalb sollte man in jedem Falle eine Auslandskrankenversicherung abschließen, welche auch die USA beinhaltet. Zudem sollte eine Kreditkarte mitgeführt werden, die im Notfall mit den Kosten für eine Behandlung belastet werden kann. Aufgrund der hohen Behandlungskosten ist es oftmals sogar günstiger, früher nach Deutschland zurückzukehren und eine notwendige Behandlung hier ausführen zu lassen.

Apotheken findet man in New York unter der den Namen Drug Stores oder Pharmacies. Im Unterschied zu Apotheken in Deutschland wird bei den amerikanischen nur ein geringer Umsatz mit rezeptpflichtigen Medikamenten gemacht. Deshalb wirken die Apotheken oftmals mehr wie ein kleines Kaufhaus. Die gängigsten Arzneimittel sind in den Apotheken zumeist immer vorrätig. Wer jedoch auf regelmäßige Einnahme einer bestimmten Medizin angewiesen ist, sollte ausreichend Arzneimittel im Gepäck haben.

Weiter aktuelle Hinweise zu Gesundheitshinweisen für einen USA-Aufenthalt erhält man auf der Internetseite der der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC.