Geschichte
Giovanni da Verrazzano war der erste Europäer in der Geschichte, der im Jahre 1524 die Halbinsel von Manhattan entdeckte. Allerdings verzichtete er dabei auf eine besondere Erkundung des Landes. Dies änderte sich dann 1609 als Henry Hudson im Auftrag der holländischen Ostindien-Kompagnie an dieser Stelle halt machte. Hudson erkannte sofort die besonders günstige Lage der Halbinsel und teilte seine Einschätzung auch in der Heimat mit. Daraufhin kamen dann 1613 die ersten holländischen Siedler hier an.
Der Gouverneur Peter Minnewit kaufte im Jahre 1626 den hier ansässigen Manna-Hatta-Indianer die Halbinsel ab. Der Kaufpreis soll sich dabei auf ein paar Perlen und sonstige eher wertlose Gegenstände beschränkt haben. In der Folgezeit entstand an der Stelle des heutigen New Yorks die Siedlung Nieuw Amsterdam. Diese wurde unter dem Gouverneur Peter Stuyvesant dann nochmals erheblich ausgebaut.
Es dauerte nicht lange, da begannen sich auch die Briten für die schnell wachsende Siedlung am Hudson River zu interessieren. Im Jahre 1664 eroberten sie diese schließlich. Etwa 10 Jahre später wurde die Siedlung komplett unter britische Verwaltung gestellt und in New York umbenannt. Die Stadt blieb dann bis zum Revolutionskrieg unter britischer Herrschaft. Nachdem amerikanische Truppen während des Krieges in der Schlacht auf Long Island eine Niederlage erlitten, eroberten Sie diese zum Ende des Krieges doch noch und machten aus New York die erste Hauptstadt der USA. 1789 legte hier George Washington als erster amerikanischer Präsident in der Geschichte der USA seinen Amtseid ab.
In den folgenden Jahren nahm die Bedeutung New Yorks ständig zu. Im Jahre 1820 war New York mit etwa 150.000 Einwohnern bereits die größte Stadt des Landes. Aufgrund der immer größeren Zahl an Einwanderern explodierte die Bevölkerungszahl in den nächsten Jahren nochmals deutlich. So landeten zwischen 1894 und 1954 etwa 17 Millionen Einwanderer auf Ellis Island. 1898 lag die Bevölkerungszahl bereits bei 3,5 Millionen und 1913 schon bei über 5 Millionen.
