Impfungen und Medizin

Für die Einreise nach Mauritius sollten alle Reisenden die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes besitzen. Hierzu gehören insbesondere Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Keuchhusten, Mumps, Masern und Röteln. Zudem wird eine Impfung gegen Hepatitis A und bei längerem Aufenthalt auch gegen Hepatitis B empfohlen. Für alle Reisenden, die aus einem Gelfiebergebiet einreisen, ist eine Impfung gegen Gelbfieber zwingend erforderlich. Im März 2006 kam es auf Mauritius wie auch auf anderen Inseln des Indischen Ozeans zu einem epidemieartigen Auftreten des Chikungunya Fiebers. Dies ist zwar zwischenzeitlich wieder abgeklungen, aber da es auf Nachbarinseln wie La Réunion immer noch vorkommt, ist jederzeit mit einem neuen Aufkommen der Krankheit zu rechnen. Wie in anderen Ländern stellt HIV auch auf Mauritius ein gewisses Problem dar. Deshalb sollte auf ungeschützte Sexualkontakte in jedem Fall verzichtet werden.
Die medizinische Versorgung ist in den meisten Teilen der Insel relativ gut ausgebaut. In ländlichen Gebieten sind die hygienischen Bedingungen vereinzelt etwas problematisch. Reisende sollte auf alle Fälle über einen weltweit gültigen Reiseversicherungsschutz verfügen. Zudem wird der Abschluss einer Reiserückholversicherung empfohlen. Zudem ist es ratsam die wichtigste Medizin in einer Reiseapotheke mit sich zuführen. Die wichtigste Medizin ist in den Apotheken der Insel zumeist erhältlich. Man sollte sich jedoch nicht zu 100 Prozent darauf verlassen.

Zu einer Übertragung von Malaria kann es noch in einigen ländlichen Gebieten kommen. Während eines Aufenthalts auf Mauritius sollte deshalb ganztägig auf einen ausreichenden Mückenschutz geachtet werden. Empfohlen wird langärmlige und helle Kleidung. Zudem sollte auf freie Körperstellen ein Mückenschutz aufgetragen werden. Nachts sollte man sich mit einem Mückennetz über dem Bett vor Insektenstichen schützen.