Auswärtiges Amt
Für Mauritius sehen die Reisebestimmungen des Auswärtiges Amtes keine besonderen Reisewarnungen vor. Jedoch rät das Auswärtige Amt allen Touristen die kritischen Bereiche nach Einbruch der Dunkelheit zu meiden. Hierzu zählen insbesondere die ärmeren Wohngebiete sowie einsame Strandabschnitte. Es kommt auf Mauritius zwar nur selten zu kriminalistischen Übergriffen auf Touristen jedoch sind diese nicht ganz auszuschließen. Auf den Märkten von Port Louis, Grand Baie und Flic en Flac kommt es gelegentlich zu Diebstählen durch Taschendiebe. Deshalb sollten Touristen ihre Wertsachen sicher aufbewahren, dies gilt insbesondere nach dem Abheben größerer Geldbeträge.
In den Reisebestimmungen des Auswärtiges Amtes wird vor den auftretenden und teilweise recht starken Unterströmungen vor der Küste der Insel gewarnt. Aufgrund des Nichtbeachtens der markierten Badestrände kommt es an den Riffen und außerhalb der markierten Badezonen immer wieder zu tödlichen Unfällen. Zudem wird allen Touristen angeraten, niemals alleine zu tauchen bzw. zu schnorcheln. Am Strand und im flachen Wasser sollten insbesondere in der Nähe von großen Steinen sowie an Stellen mit schlammigen Sand Badeschuhen getragen werden. Der Grund hierfür sind giftige Steinfische, welche sich gelegentlich im Schlamm und zwischen den Steinen verstecken.
Wer mit dem Auto auf der Insel unterwegs ist, sollte dabei auf den Linksverkehr achten. Außerdem sind die Straßen außerhalb der Ortschaften oftmals sehr eng und unübersichtlich. Insgesamt kann der Zustand der Straßen auf Mauritius jedoch als gut bezeichnet werden. Die Reisebestimmungen für Mauritius sehen eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Km/h innerhalb von geschlossenen Ortschaften vor. Außerhalb der Stadt sind 80 Km/h und auf den Autobahnen 90 Kilometer pro Stunde erlaubt.
